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Datenmodell

Ein Datenmodell beschreibt auf konzeptioneller Ebene die logische Struktur der Daten eines bestimmten Bereiches oder einer bestimmten Anwendung. Die Umsetzung eines Datenmodells auf technischer Ebene kann z.B. in Form einer Datenbank- oder eines XML-Schemas erfolgen.

Quelle: FIM Baustein Prozesse - Fachkonzept (Version 01.00 - Stand 06. November 2017); Eintrag v. 01.10.2019

Datenfeld

Unter einem (Daten-)Feld wird grundsätzlich die kleinste logische Einheit eines Datensatzes oder eines Formulars zur Datenerfassung verstanden (Stahlknecht, Hasenkamp, 2002).

Im Kontext des FIM-Bausteins Formulare bezeichnen Datenfelder die elementaren Bestandteile zur Beschreibung von Stammdatenschemata und stellen einen Typ von Stamminformationen dar. Bei der Definition Datenfeldern werden durch die regulatorisch zuständigen Stellen Name, Definition und ein Identifikationsschlüssel einheitlich vorgegeben. Wertebereiche, Hilfetexte und sonstige Merkmale können auf Vollzugsebene angepasst werden.

Typische Kombinationen von Feldern werden zu Feldgruppen zusammengefasst. Kombinationsmöglichkeiten von Feldern und Feldgruppen werden durch Feldregeln abgebildet. Dabei kann ein Feld bzw. eine Feldgruppe in mehreren Stammdatenschemata verwendet werden. Somit kann ein Feld bzw. die damit erhobenen Daten auch in unterschiedlichen Prozessen bzw. Leistungen verwendet werden.

Quelle: FIM Baustein Prozesse - Fachkonzept (Version 01.00 - Stand 06. November 2017); Eintrag v. 01.11.2019

Datenfeldgruppe

Datenfeldgruppen dienen dazu, Datenfelder zu logisch in Beziehung stehenden Gruppen zusammen zu fassen. Datenfeldgruppen beinhalten folglich Datenfelder und ermöglichen gleichzeitig die strukturierte Darstellung von Stammdaten.

Quelle: FIM Baustein Prozesse - Fachkonzept (Version 01.00 - Stand 06. November 2017); Eintrag v. 01.11.2019